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Forschung und Transfer

Das Forschungsprojekt zur All Electric Society

Wie können sich KMU auf die All Electric Society vorbereiten?

Die Transformation zu einer stärker elektrifizierten, erneuerbar versorgten und digital vernetzten Wirtschaft stellt kleine und mittlere Unternehmen vor neue Entscheidungen. Doch welche Veränderungen werden relevant, welche Voraussetzungen sind bereits vorhanden und wo entsteht Handlungsbedarf?

Ein Forschungsprojekt der Westsächsischen Hochschule Zwickau beschäftigt sich mit diesen Fragen und entwickelt ein digitales Orientierungs- und Entscheidungsmodell für Unternehmen.

Das Forschungsprojekt

Von der Forschung zur praktischen Orientierung

Die All Electric Society verändert die Anforderungen an Energieversorgung, Produktion, Gebäude und Mobilität. Unternehmen müssen zunehmend technische, energetische und wirtschaftliche Entscheidungen miteinander verbinden.

Das Forschungsprojekt untersucht, welche Voraussetzungen kleine und mittlere Unternehmen benötigen, um diese Veränderungen bewerten und aktiv gestalten zu können.

Im Mittelpunkt steht die Entwicklung eines AES Readiness Modells. Dieses soll die Vorbereitung von Unternehmen auf die elektrische Transformation anhand relevanter Handlungsfelder systematisch beschreiben.

Auf dieser Grundlage entsteht ein digitales Orientierungstool. Unternehmen sollen damit ihren Ausgangspunkt bestimmen, mögliche Handlungsbedarfe erkennen und nächste Schritte ableiten können.

Verstehen.

Relevante Veränderungen und Anforderungen erkennen.

Bewerten.

Den eigenen Vorbereitungsstand systematisch einschätzen.

Handeln.

Mögliche Maßnahmen und Prioritäten ableiten.

Die Ziele des Projekts

Was wollen wir erreichen?

Aus wissenschaftlichen Erkenntnissen soll ein praktisch nutzbares Werkzeug für Unternehmen entstehen.

Anforderungen identifizieren

Untersuchen, welche technischen, energetischen, digitalen, organisatorischen und wirtschaftlichen Veränderungen mit der All Electric Society für KMU verbunden sind.

Readiness Modell entwickeln

Ein strukturiertes Modell erarbeiten, das relevante Handlungsfelder beschreibt und eine systematische Einschätzung des Vorbereitungsstands ermöglicht.

Digitales Tool entwickeln

Ein verständliches digitales Selbstbewertungsinstrument konzipieren, das Unternehmen durch eine geführte Bestandsaufnahme begleitet.

Wissen in die Praxis übertragen

Die Erkenntnisse in Handlungsempfehlungen, Informationsangebote und praxisgerechte Unterstützungsformate überführen.

So gehen wir vor

Von der Analyse zum digitalen Werkzeug

  1. 1

    Grundlagen und Anforderungen

    Desk Research, Problemanalyse und Untersuchung bestehender Ansätze zur Elektrifizierung, Digitalisierung und Energiepraxis.

  2. 2

    Praxisanalyse

    Austausch mit Unternehmen und Multiplikatoren, um reale Herausforderungen und betriebliche Anforderungen zu erfassen.

  3. 3

    Entwicklung des AES Readiness Modells

    Strukturierung relevanter Handlungsfelder und Erarbeitung eines geeigneten Bewertungsansatzes.

  4. 4

    Entwicklung des digitalen Tools

    Konzeption und Umsetzung eines digitalen Selbstbewertungsinstruments für KMU.

  5. 5

    Validierung

    Überprüfung und Weiterentwicklung des Modells und des Tools gemeinsam mit Unternehmen und fachlichen Akteuren.

  6. 6

    Wissenstransfer

    Aufbereitung und Veröffentlichung der Projektergebnisse und Überführung in praxisorientierte Informationsangebote.

Geplante Projektergebnisse

Forschungsergebnisse für die unternehmerische Praxis

AES Readiness Modell

Ein wissenschaftlich erarbeitetes Modell zur Beschreibung der Vorbereitung von KMU auf die Anforderungen der All Electric Society.

Digitaler AES Readiness Check

Ein digitales Werkzeug zur ersten Selbsteinschätzung, das Unternehmen verständlich durch wichtige Handlungsfelder führt.

Praxisorientierter Handlungsleitfaden

Eine strukturierte Orientierung mit möglichen Maßnahmen und nächsten Schritten für unterschiedliche Ausgangssituationen.

Die Ergebnisse sind geplant. Das Modell und die Bewertungsmethodik befinden sich in Entwicklung und sind noch nicht abschließend wissenschaftlich validiert.

Projektpartner und Beteiligte

Forschung im Austausch mit der Praxis

Die Entwicklung eines praxistauglichen AES Readiness Modells erfordert wissenschaftliche Kompetenz und den direkten Austausch mit Unternehmen.

Westsächsische Hochschule Zwickau

Zuwendungsempfänger und Forschung

Westsächsische Hochschule Zwickau

Die Westsächsische Hochschule Zwickau ist Antragstellerin und Zuwendungsempfängerin des Forschungsprojekts. Sie ist die verantwortliche Forschungseinrichtung.

Professur für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Unternehmensführung, Transformation und Innovation

Prof. Dr. Sven Leonhardt

Weitere beteiligte Akteure

Projektförderung

Förderung des Forschungsprojekts

Das Forschungsprojekt wird durch den Freistaat Sachsen im Rahmen der Landes-Technologieförderung unterstützt.

Landessignet des Freistaates Sachsen

Gefördert durch den Freistaat Sachsen

Diese Maßnahme wird mitfinanziert mit Steuermitteln auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.

Offizieller Projekttitel
Digitales Orientierungs- und Entscheidungsmodell für KMU zu Datenfähigkeit, Elektrifizierung und Energiepraxis in der All Electric Society
Zuwendungsempfänger
Westsächsische Hochschule Zwickau
Fördermittelgeber
Freistaat Sachsen
Bewilligungsstelle
Sächsische Aufbaubank, Förderbank (SAB)
Fördergrundlage
RL Landes-Technologieförderung
Antragsnummer
100813585
Bewilligungszeitraum
14. Juli 2026 bis 30. September 2027

Zum AES Readiness Check

Wo steht Ihr Unternehmen heute?

Mit dem AES Readiness Check können Unternehmen ihre Vorbereitung auf zentrale Veränderungen der elektrischen Transformation einschätzen. Das digitale Werkzeug wird im Rahmen des Forschungsprojekts entwickelt und schrittweise weiterentwickelt.